In Deutschland bin ich selten in Geschäfte gegangen, deren Ware im Schaufenster keine Preise trug. Dies ist hier anders, denn die Waren in den Schaufenstern sind grundsätzlich nicht ausgepreist. Auch sonst fehlt an der Ware oft der Preis. Ich bin noch nicht dahintergekommen, ob den Amerikaner es nicht interessiert, wieviel die Ware kostet wenn er sie möchte oder ob so viele Artikel einfach vergessen werden ausgezeichnet zu werden. Vielleicht auch deshalb, weil auf dem Preisetikett ja auch nicht der endgültige Preis steht. Wenn, dann wird hier der Nettopreis aufgedruckt und man muss innerlich noch die Steuer aufaddieren. Mit ungefähr 10% on top liegt man richtig, man muss nur dran denken. Und kaum hat man es verinnerlicht, stolpert man über die Ausnahme. Kauft man Kleidung für unter 100 USD ist diese steuerbefreit – eine nette Geste des amerikansichen Fiskus.